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05.-09.04.2012 - Trainingslager des RC Cham in Tenero

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Osterlager in Tenero 2012
© Fotos von Erika Bütler, Ruderclub Cham


Der Startschuss für das jährliche Trainingslager des RCCs fiel wie immer am Mittwochabend, als das Regattateam gemeinsam die Boote lud. Doch dieses Jahr war das Ziel unseres Konvoys nicht mehr Sugiez im Kanton Freiburg, sonder das Eidgenössische Sportzentrum in Tenero (TI).

Die erste Gruppe von Chamern brach am Donnerstagmorgen mitsamt den Booten richtung Tenero auf. Glücklicherweise kam er ohne Stau durch den Gotthardtunnel und war nach gut zwei Stunden und einigen engen Strässchen im Sportzentrum in Tenero. Nach der warmen Mahlzeit im Zentrum machte man sich sofort ans Abladen und Anriggen der Boote. Nachdem der Hauptteil des Material abgeladen und die Motorboote eingewassert waren gab es ein Rundgang. Erwähnenswert ist sicher der grosse Steg, der wesentlich stabiler als die Konstruktion in Sugiez war. Die Unterkunft bildeten zwei Armeezelte. Auch wenn man sie am Anfang ein wenig misstrauisch Beäugt wurden, förderten sie im Verlauf des Lagers sicherlich den Zusammenhalt des Teams. Dazu versorgte der Ex-Chamer Ruderer Peter Schmidle uns mit vielen hilfreichen Informationen über den See.

Um ca. 7 Uhr abends trafen der grosse Teil des Regattateams in Tenero ein, sie umgingen mit dem Zug den abendlichen Osterstau. Nun war die Mannschaft und das Trainerteam komplett und bereit zum Trainieren.

Das Training begann, zu Leiden der Langschläfer, um sieben Uhr am nächsten Morgen. Doch nach der Joggingrunde wurde das Frühstück dafür umso mehr geschätzt. Kurz darauf begaben sich auch schon die ersten aufs Wasser und absolvierten das erste Training auf dem Langensee. Nach den Regenfällen des letzten Abends war es am Morgen noch ein wenig matschig an Land, doch dank der Sonne war es auf dem See bald sehr warm. Auf das Training folgte das Mittagessen, womit ich auch ein wichtiges Thema solcher Trainingslager anspreche: das Essen! Das Menu gefiehl den meisten und war auch gut geeignet für Sportler, vor allem aber mochte man das all-you-can-eat-Prinzip der Mensa. Folge dessen musste niemand mit leerem Bauch trainieren.

Die Trainings am Freitagnachmittag und am Samstagmorgen konnten bei warmen Temperaturen und ziemlich flachem Wasser durchgeführt werden. Doch gegen Abend kam am Samstag immer mehr Wind auf, daher waren die Wassertrainings auf einem aufgewühlten Langensee zu bewältigen. Zur selben Zeit reiste auch der Seeclub Interlaken und der Seeclub Thun an, welche ebenfalls in Tenero ein Trainingslager durchführten. Mit diesen beiden Ruderclubs zusammen gab es am Abend nach dem Essen ein Rumpftraining. Doch bevor man überhaupt mit dem Aufwärmen beginnen konnte, mussten einige sprachliche Barrieren überwunden werden: Für die Berner war der Begriff „Fischlispiel“ eindeutig, doch die Zuger kannten das Spiel eher als „Päärlifangis“.

Der Wind wurde am Sonntag noch stärker, deshalb konnte nur die erste Schicht ein Wassertraining machen. Es war aber sowieso Regeneration angesagt, so spielte man halt draussen Fussball. Entgegen aller Hoffnung behielt die Wettervorhersage recht, der Wind wurde nicht schwächer am Nachmittag. Doch wir waren ja nicht irgendwo, sondern im Sportzentrum Tenero. Daher dauerte es nicht lange und das ganze Regattateam machte eine Runde auf Inline-Skates, die im Zentrum gemietet werden konnten.
Am Montagmorgen waren Rennen mit und gegen Thun und Interlaken angesagt. Sobald jedoch diese beendet waren, mussten Boote aufgeladen und Zelte geputzt werden. Da wir aber sowohl zeitlich wie auch finanziell gut drin lagen, reichte es für ein von den Trainern bezahltes Glace für jeden. Dies freute auch den Glacestandbesitzer, nicht oft kommen über dreissig hungrige Ruderer in die Gelateria!

Die meisten Regattierenden reisten wieder mit dem Zug zurück, doch die Seniorinnen und Senioren mussten diesmal im Auto reisen. Leider blieben sie nicht vom Osterverkehr verschohnt, sie mussten mehrere Stunden im Stau stehen. Erst um zehn Uhr abends trafen die Boote auf dem Hof der Familie Bütler ein.

Mit dem Abladen der Boote am Dienstag war das Lager offiziell beendet.

Emanuel Zwyssig

Bericht als PDF

Datum: 6. Juni 2012

 

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