Mit einem begeisternden Rennen im Gegenwind und auf schwierigem Wasser errudern sich der Luzerner Stephan Sax und der Sempacher Florian Stofer am Weltcup in München einen Platz auf dem Siegerpodest.
Nur gerade 19 Hundertstelsekunden trennten auf der Ziellinie
das schweizer Boot von den siegreichen Skelin-Brüdern aus Kroatien,
während die über die gesamte Renndistanz immer wieder angreifenden
Franzosen
(Peron/Cadot; WM-Vierte des Vorjahres) stets souverän in Schach
gehalten werden konnten.
Das Wasser war in München wie an den Vortagen rauh, der Gegenwind verhinderte Rekordzeiten.
„Wir wollten einfach unser Rennenrudern, und es ist gut herausgekommen. Unser Ziel war ein Platz auf dem Siegerpodest.
Da wir noch nicht für die Olympischen Spiele qualifiziert sind, konzentrieren wir uns nun voll auf die Vorbereitung der Qualifikationsregatta in Poznan und werden den Weltcup in Luzern nicht bestreiten“ sagte Bugmann Florian Stofer nach dem Rennen. Die Chancen für die Olympiaqualifikation des Schweizer Zweiers-ohne sind nach der Parforce-Leistung von München mehr als intakt; in Poznan müssen Sax/Stofer ebenfalls einen zweiten Rang erreichen, um sich das Ticket für Beijing zu sichern.